Die Lucasi Cue Queens in Pongau (Österreich)

Erfolgreiche Tage liegen hinter den durch Busch Billards unterstützten "Lucasi Cue Queens".

Die Siegenerin Ina Kaplan war bei der zurückliegenden Poolbillard-Europameisterschaft in St. Johann im Pongau/Österreich (02. bis 12. April 2016) für die Disziplinen 8- und 9-Ball nominiert und kehrte mit einer Medaille aus den Alpen zurück.

Zunächst startete die 28-jährige im 8-Ball sehr furios und schlug u. a. Mitfavoritin Oliwia Czuprynska (Polen) auf dem Weg ins Achtelfinale mit 6:0. Unter den letzten 16 angekommen, erwischte Kaplan mit der Europaranglistenersten Nataliya Seroshtan (Russland) das wohl schwerste Los und schied prompt aus. Allerdings war gegen die Ost-Europäerin dieses Mal kein Kraut gewachsen, denn bei eigenem Anstoß beendete diese ihre Spiele vom Fleck weg, während Kaplan oftmals sehr unglücklich ihre Partien eröffnete und Seroshtan das Feld überlassen musste.

Somit ging es also keineswegs geschwächt in die Paradedisziplin 9-Ball und es sollte sich zeigen, dass die Zweitligaspielerin in absoluter Topform zur EM reiste. Starke Gegnerinnen wie Amalia Matas (Spanien), Line Kjörsvik (Norwegen) und Altmeisterin Louise Furberg aus Schweden fertigte Kaplan deutlich ab und stand nach einem weiteren Sieg gegen Sara Rocha (Portugal) im Finale.

Vor Live-Kameras, ORF Sport übertrug direkt aus St. Johann, spielte Ina weiterhin groß auf und ging mit 6:2 in Front. Nachdem ihre Gegnerin Kamila Khodjaeva aus Belgien die nächsten zwei Spiele fehlerlos absolvierte und auf 4:6 verkürzte, wurde die Lucasi-Spielerin von Minute zu Minute unsicherer und verlor völlig überraschend mit 6:7. Im ersten Moment die wohl bitterste Niederlage ihrer noch jungen Karriere, aber wie man sie kennt, wird Kaplan daraus gestärkt zurückkehren.

Gleich im Anschluss an die kontinentalen Titelkämpfe startete am gleichen Ort ein Turnier der Euro Tour, an dem auch die beiden anderen Lucasi Cue Queens Kristina Schagan und Jasmin Michel (siehe Foto) teilnahmen. Ina wiederum war sichtlich angeschlagen von ihrer Finalniederlage und schied verhältnismäßig frühzeitig als Siebzehnte aus. Ähnlich erging es Kristina Schagan, die zwar zum Auftakt einen Sieg feierte, nach zwei weiteren Niederlagen dann aber ausschied. Am erfolgreichsten agierte Jasmin Michel, die zwar frühzeitig in die Verliererrunde geschickt wurde, dort aber echtes Kämpferherz bewies und unter anderem Simone Künzel aus Dachau sowie die Schweizer WM-Teilnehmerin Claudia Kunz aus dem Rennen warf. Erst im Achtelfinale war gegen die aktuelle Europaranglistendritte Christine Wiechert aus Wuppertal Endstation. Insgesamt nahmen 55 Spielerinnen an diesem Turnier teil.

Für Ina Kaplan gab es zum Schluss dann aber doch noch Grund zum Jubeln, denn aus den Händen des Chefredakteurs des Billardmagazins Touch, Jochen Maurer, erhielt sie etwas verspätet den wunderschönen Pokal für den Gewinn des German Tour-Finalturniers zu Beginn dieses Jahres.

 

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